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29. August 2007

Junge Liberale geben Startschuss für Kommunalwahlkampf

Gut gerüstet begehen die Jungen Liberalen Oberbayern ihren "Kick-off Kommunalwahl"

Großes Foto: Der Bundestagsabgeodnete und Generalsekretär der bayerischen FDP, Martin Zeil (Mitte), wird umrahmt von Daniel Unkel (links) und Tobias Thalhammer (rechts) vom Bezirksverband der Jungen Liberalen.
Kleines Foto: Christian Schnorbusch und Cédric Muth, JuLi-Spitzenkandidaten für die Starnberger FDP-Kreistagsliste

Am 28.08. veranstaltete der Bezirksverband der Jungen Liberalen Oberbayern (JuLis) in Starnberg den "Kick-off Kommunalwahl". Damit gaben sie den offiziellen Startschuss für ihren Wahlkampf.

Der JuLis-Bezirksvorsitzende TOBIAS THALHAMMER warb für die „Generationengerechtigkeit vor Ort“, dem Leitgedanken des Kommunalwahlprogramms der Jungen Liberalen. "Die Jüngeren sind für ein würdiges Leben der Älteren verantwortlich, die Älteren sind für die Zukunftschancen der Jüngeren. Von einem intensiveren Austausch der Generationen profitieren alle. Dies gilt vor allem für die kommunale Ebene, da sich hier die täglichen Begegnungen abspielen."

Thalhammer machte auch Mut für den Wettstreit mit der quantitativ, jedoch nicht qualitativ überlegenen Jungen Union. "Die Jugendorganisation der CSU kümmert sich um die Vergangenheit, nicht um die Zukunft. Jüngstes Beispiel ist die Errichtung eines virtuellen Stoiber-Denkmals im Internet mit dem Titel ´Danke Edmund´." Inhaltlich sehen sich die Jungen Liberalen als Zukunftsmotor, auch innerparteilich. "Wir sind treibende Kraft der FDP und tragen mit unseren Ideen zur politischen Innovation bei"

Neben Spitzenkandidaten der Jungen Liberalen aus vielen Kreisen Oberbayerns waren auch die JuLi-Spitzenkandidaten für die Starnberger FDP-Kreistagsliste, CÉDRIC MUTH und CHRISTIAN SCHNORBUSCH, anwesend. Beide wollen durch einen engagierten Wahlkampf glänzen. "Wir haben beide die Chance, gute Listenplätze in den Top Ten der Kreistagsliste zu erhalten. Das spornt uns an, und wir wissen auch, dass wir als junge Kandidaten nur mit einem strammen Wahlkampf ein gutes Ergebnis erzielen können", so Schnorbusch.

Inhaltlich wollen beide Themen besetzen, die für die jüngere Generation von Bedeutung sind. Muth hob hierbei die Verkehrspolitik hervor: "Wir brauchen keinen Stummel-Tunnel in Starnberg. Im Bereich des Verkehrs sind endlich ganzheitliche Planungen durchzuführen, die den gesamten Landkreis einschließen. Die Verkehrsprobleme in Starnberg bestehen schon mehr als 50 Jahre. Wir müssen bedenken, dass unsere Entscheidungen heute nicht nur für unsere Generation, sondern auch für unsere Kinder und Enkel Auswirkungen haben. Stückwerk hilft uns nicht weiter."

Die Umweltpolitik ist ebenfalls ein wichtiges Zukunftsthema für die Kommunalpolitik der Jungen Liberalen. "Junge Wähler erwarten besonders in diesem Gebiet eine Positionierung der Parteien. Für uns ist Umweltpolitik ganz klar auch kommunales Thema. Die Kommunen müssen als Vorbild dienen. Dazu gehört, eigene Immobilien energieeffizient zu bauen und mit moderner Heiz- und Dämmtechnik auszurüsten, auch wenn damit Mehrkosten verbunden sind", so Schnorbusch. "Dass Kommunen die Entwicklung von Umwelttechnik und der EInsatz regenerativer Energien in jeder Hinsicht fördern, halte ich für sehr wichtig.

Den Abschluss des Wahlkampfauftakts gestaltete der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der bayerischen FDP, MARTIN ZEIL. Da in Kommunalparlamenten oft parteiübergreifend gearbeitet wird und Fraktionszwänge in den Hintergrund träten, seien die Kommunalwahlen so wichtig: "Ein einzelnes Gemeinderatsmitglied kann oft mehr im Sinne der Bürgerschaft bewegen als ein einzelnes Mitglied im Bundes- oder Landtag." Zum Abschneiden der FDP äußerte er sich zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir bei den Kommunalwahlen gut dastehen können und erachte den Beitrag der Jungen Liberalen hierfür als sehr wichtig".


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